scope:
Diese mehrteilige Internationale Norm legt Grundsätze fest und
spezifiziert die für das Privilegienmanagement und die
Zugriffssteuerung auf Daten und Funktionen erforderlichen
Dienste.
Sie konzentriert sich auf die Kommunikation und Nutzung von
gesundheitsbezogenen Informationen, die über die Grenzen von
Policy-Domains hinweg verteilt werden. Das umfasst die gemeinsame
Nutzung von gesundheitsbezogenen Informationen durch nicht
miteinander verbundene Anbieter und Organisationen des
Gesundheitswesens, Krankenversicherungen, deren Patienten,
Mitarbeiter und Handelspartner sowohl durch Einzelpersonen als auch
durch Anwendungssysteme im Bereich von einer lokalen zu einer
regionalen oder auch nationalen Situation.
Sie legt die erforderlichen komponentenbasierten Begriffe fest
und soll deren technische Implementierung unterstützen. Sie legt
jedoch nicht fest, wie diese Begriffe in speziellen klinischen
Prozessabläufen zu verwenden sind.
Dieser Teil von ISO 26000 instanziiert Anforderungen an
Repositories für Zugriffssteuerungs-Policies und Anforderungen an
Infrastrukturen für das Privilegienmanagement. Er gibt Beispiele
für die Implementierung der in ISO 22600-2 spezifizierten formalen
Modelle.
Dieser Teil von ISO 22600 enthält weder plattformspezifische
noch implementierungstechnische Einzelheiten. Sie legt keine
technischen Kommunikationssicherheitsdienste,
Authentisierungsverfahren und -protokolle fest, die bereits in
anderen Internationalen Normen festgelegt sind, wie z. B. in ISO
7498-2, ISO/IEC 10745 (ITU-T X.803), ISO/IEC TR 13594 (ITU-T
X.802), ISO/IEC 10181-1 (ITU-T X.810), ISO/IEC 9594-8 (ITU-T
X.509), ISO/IEC 9796 (alle Teile), ISO/IEC 9797 (alle Teile) und
ISO/IEC 9798 (alle Teile).