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DIN - DVS 2312

Richtlinien fuer das thermische Spritzen von Kunststoffen

active, Most Current
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Organization: DIN
Publication Date: 1 September 2018
Status: active
Page Count: 10
ICS Code (Surface treatment): 25.220.20
scope:

Dieses Merkblatt gibt eine Übersicht über die Ausführungen von Beschichtungen mit Kunststoff mittels thermischer Spritzverfahren einschließlich Vorbehandlung und Nachbehandlung und soll als Grundlage für Bestellung, Ausführung, Bewertung und Abnahme von thermisch gespritzten Schichten gelten.

Das Kunststoff-Beschichten mittels thermischer Spritzverfahren gemäß DIN EN ISO 14917 ist ein Oberflächenbeschichtungsverfahren, bei dem eine Kunststoffschicht ausreichender Dicke auf Metall oder andere geeignete Grundwerkstoffe aufgetragen wird. Zurzeit wird es vorwiegend durch Flammspritzen ausgeführt.

Der Kunststoff wird dabei als Pulver beim Durchgang durch die Flammzone des Brenners angeschmolzen oder vorgewärmt und trifft auf den vorbereiteten (aufgerauten und erwärmten) Grundwerkstoff, auf dem er zu einer geschlossenen Schicht verschmilzt. Von wesentlicher Bedeutung sind die Vorbehandlung des zu beschichtenden Grundwerkstoffes und die Nachbehandlung der gespritzten Schicht

Geeignete Grundwerkstoffe sind alle Werkstoffe, deren Temperaturverträglichkeit oberhalb des Schmelzbereiches des zu verarbeitenden Kunststoffes liegt. Dies sind unter anderem Metalle, Glas, Keramik, Verbundwerkstoffe, Holz, Gummi, Papier. Es muss sichergestellt sein, dass eine chemische Verträglichkeit zwischen Substrat- und dem jeweiligen Kunststoffwerkstoff vorliegt

Die in der Praxis einzusetzenden Schichten aus Kunststoff, die durch thermisches Spritzen erzeugt werden, können folgende Schichtfunktionen erfüllen: Korrosions- sowie Erosionsbeständigkeit, Splitterschutz, chemische Beständigkeit, Abdichtung, Feuchtesperren, Lebensmittelbeständigkeit, dekorative Effekte, elektrische Isolation, Schalldämmung, definierte Oberflächen usw.

Verglichen mit metallischen Werkstoffen, die beim Flammspritzen verarbeitet werden (z. B. Aluminium oder Zink), werden bei der Beschichtung mit Kunststoffen meist dickere Schichten aufgetragen; häufig werden Schichtdicken von mehr als 1 mm erzeugt.

Flammgespritzte Schichten eignen sich besonders für den Korrosionsschutz in Bereichen, in denen keine oder nur geringe mechanische Beanspruchungen der Schichten auftreten. Beispielhaft genannt seien hier der Korrosionsschutz von Brücken, Geländern, Schiffsrümpfen und -decks, Bojen, Kaminen oder Rohrleitungssystemen. Des Weiteren werden z. B. auch Teile von Chemie- und Abwasseranlagen oder Raffinerien sowie Pumpen, Geräte und Anlagen aus der Lebensmittelindustrie durch Flammspritzen beschichtet. Weitere bedeutende Einsatzbereiche sind Behälter-Innenauskleidungen sowie elektrische Isolationsschichten in der Elektrotechnik und Elektronik.

Diese Schichteigenschaften sind jedoch sehr abhängig von der Auswahl des durch thermisches Spritzen aufzubringenden Kunststoffs.

Document History

DVS 2312
September 1, 2018
Richtlinien fuer das thermische Spritzen von Kunststoffen
Dieses Merkblatt gibt eine Übersicht über die Ausführungen von Beschichtungen mit Kunststoff mittels thermischer Spritzverfahren einschließlich Vorbehandlung und Nachbehandlung und soll als Grundlage...
November 1, 2011
Guidelines for thermal spraying of plastics
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October 1, 2005
Richtlinien fuer das thermische Spritzen von Kunststoffen
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April 1, 1994
Richtlinien fuer das thermische Spritzen von Kunststoffen
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References

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