DIN 53770-1
Pigments and extenders - Determination of matter soluble in hydrochloric acid - Part 1: Preparation of acid extracts
| Organization: | DIN |
| Publication Date: | 1 March 2013 |
| Status: | inactive |
| Page Count: | 8 |
| ICS Code (Pigments and extenders): | 87.060.10 |
scope:
Diese Norm legt ein Verfahren zum Herstellen von Säueextrakten aus Pigmenten und Füllstoffen (im Folgenden zur Vereinfachung der Formulierung kurz Pigmente genannt) zum nachfolgenden Bestimmen des Gehaltes an salzsäurelöslichen Metallen fest. Im Unterschied zum Verfahren nach DIN ISO 6713 werden in dieser Norm Gehalte an „löslichen" Schwermetallen an „trockenen" Pigmenten bestimmt. Die Säureextrakte werden mit Salzsäure, c(HCl) = 0,07 mol/l, hergestellt. In ihnen werden Metallgehalte bestimmt, die als in diesem Extraktionsmedium „lösliche" Metalle definiert werden.
Die einzelnen Schwermetalle werden nach DIN 53770-2 bis DIN 53770-15 bestimmt. In einigen Fällen können die Metalle Antimon, Barium, Blei, Cadmium und Chrom sowie sechswertiges Chrom auch nach DIN ISO 3856-1 bis DIN ISO 3856-6 bestimmt werden.
Bei Pigmenten, die sich nach den in dieser Norm festgelegten Verfahren nicht benetzen oder sonst nicht in das angegebene Volumen Salzsäure einarbeiten lassen, ist das Verfahren zum Herstellen von Säureextrakten zur Bestimmung der „löslichen" Metallgehalte besonders zu vereinbaren.
Die Verfahren sind nicht für Pigmente vorgesehen, die in
Salzsäure, c(HCl) = 0,07 mol/l, merklich löslich sind (z. B.
Zinkoxid-Pigmente, carbonatische Füllstoffe). Eine Ausnahme stellt
das Verfahren nach 6.3 zur Extraktion von „löslichem" Blei bei
höheren Bleigehalten dar. Dabei wird mit einem größeren Volumen
Extraktionsflüssigke
Es soll nicht der Gesamtanteil eines Pigmentes, der in Salzsäure, c(HCl) = 0,07 mol/l, löslich ist, nach dieser Norm bestimmt werden.
ANMERKUNG Wenn durch ein geeignetes Analysenverfahren festgestellt wurde, dass der Gesamtgehalt an dem betreffenden Metall geringer ist als der für Beurteilungen maßgebliche Grenzwert an „löslichem" Metall, so ist die Bestimmung des „löslichen" Metallgehaltes nicht notwendig.
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