DIN CEN/TR 16496
Construction Products - Assessment of release of dangerous substances - Use of harmonised horizontal assessment methods; German version CEN/TR 16496:2013
| Organization: | DIN |
| Publication Date: | 1 December 2013 |
| Status: | active |
| Page Count: | 38 |
| ICS Code (Construction materials in general): | 91.100.01 |
scope:
Einleitung
Allgemeines
Die Bauproduktenrichtlin
Im Juli 2013 wurde die Bauproduktenrichtlin
Das Mandat M/366 fordert, dass das CEN horizontale Prüfverfahren entwickeln muss, die möglichst weitgehend auf den bestehenden Prüfverfahren beruhen. Dies bedeutet, dass die harmonisierten europäischen Prüfverfahren nicht für jedes Bauprodukt getrennt erstellt werden. Die Verfahren sollten vorzugsweise für alle Bauprodukte nach der EU-BauPVO gelten, soweit sie durch die BRCW 3 erfasst sind. Das Ziel ist die Vermeidung einer unnötigen und beschwerlichen Entwicklung von produktspezifischen Prüfnormen für eine Vielzahl von Bauprodukten sowie die Minimierung des Prüfaufwands und der damit verbundenen Kosten. Die horizontalen Prüfverfahren werden in CEN/TR 16098 detailliert beschrieben.
Darüber hinaus wurde CEN/TC 351 gebeten, in Übereinstimmung mit
den Leitlinien der EG (Beschluss Nr. 192, Sitzung von CEN/TC 351 am
2013-02-11/12 in Berlin) horizontale Prüfverfahren, die den Stand
der Technik widerspiegeln, zur Verfügung zu stellen. Es können
verschiedene Prüfverfahren oder Prüfoptionen durch CEN/TC 351 in
Erwägung gezogen werden, sofern dies auf Grund der
unterschiedlichen Nutzungsbedingungen,
Um die horizontalen Prüfverfahren für einzelne Bauprodukte richtig anzuwenden, bleiben einige produktspezifischen Ergänzungen unabdingbar. Zum Beispiel können Aspekte wie Vorbehandlung und Konditionierung von Probekörpern nicht vollständig horizontal ausgelegt werden, sondern erfordern produktspezifische Ergänzungen. Die notwendigen produktspezifischen Ergänzungen zu den horizontalen Prüfnormen müssen in die harmonisierten Produktnormen für die Implementierung von BRCW 3 aufgenommen werden.
Die Europäische Kommission hat kürzlich zehn Bauprodukt-Mandate,
die dem CEN erteilt wurden, geändert und überarbeitet zurzeit
weitere bestehende Bauprodukt-Mandate, um detaillierte
Anforderungen bezüglich BRCW 3 zu berücksichtigen. Die
aktualisierten Mandate umfassen die Anforderungen für jede
harmonisierte Prüfnorm. Für jede hEN oder mandatierte prEN sind die
relevanten Freisetzungs-/Emissi
Dieser Technische Bericht (TR4 des Mandats M/366) gibt Anleitungen dazu, welche mit den horizontalen Prüfverfahren verbundenen Aspekte als wichtig betrachtet werden müssen, wenn Änderungen der Produktnormen vorgenommen werden. Der Bericht soll als Leitfaden für die Produkt-TCs des CEN bei der Überarbeitung der Produktnormen in Bezug auf gefährliche Stoffe dienen. Der Bericht konzentriert sich auf die Anwendung der harmonisierten Prüfnormen. Die Möglichkeiten zur Vermeidung von Prüfungen durch Anwendung von z. B. beschreibenden Elementen wie Positiv- oder Negativlisten in Prüfnormen bleiben in diesem Bericht unberücksichtigt. Bezüglich dieses Sachverhalts können die Produkt-TCs die von der Europäischen Kommission bereitgestellte Anleitung einschließlich der geänderten Produktmandate heranziehen.
Die in Anhang A und Anhang B beschriebenen Beispiele zeigen, wie die in diesem Technischen Bericht angegebene Anleitung auf eine Produktnorm angewendet werden kann. Sie stellen eine mögliche Umsetzung der horizontalen Prüfverfahren von CEN/TC 351 in den Produktnormen der Produkt-TCs dar. Die Beispiele beruhen auf aktuellen Arbeiten an bestehenden harmonisierten Produktnormen. Ihr Ziel besteht in der Erstellung von Hilfen, die nicht produktspezifisch sind; sie stellen nicht die einzig mögliche „offiziell bestätigte" Lösung dar.
1) Der Begriff „geregelte gefährliche Stoffe" bezieht sich auf Gefahrenstoffe, für die in den notifizierten Verordnungen im EWR Leistungskriterien festgelegt sind.
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