DIN - AD 2000-Merkblatt S 1
Simplified analysis for cyclic loading
| Organization: | DIN |
| Publication Date: | 1 February 2005 |
| Status: | inactive |
| Page Count: | 36 |
| ICS Code (Pressure vessels): | 23.020.30 |
scope:
Die nachstehenden Regeln einer vereinfachten Berechnung auf
Wechselbeanspruchung
- ferritischen und austenitischen Walz- und Schmiedestählen,
- Gusseisensorten mit Kugelgraphit nach Anhang 3,
die nach den AD 2000-Merkblättern der Reihe W und HP hergestellt und geprüft werden.
Die Berechnung gilt nur für Bauteile, die auf der Grundlage
zeitunabhängiger Festigkeitskennwerte
Eine Berechnung auf Wechselbeanspruchung
Die ertragbaren Lastspielzahlen können unter Berücksichtigung
des Streufeldes der Ermüdungsfestigkeits
Wenn die nachfolgenden zwei Bedingungen erfüllt sind, braucht AD 2000-Merkblatt S 1 nicht angewendet zu werden.
a) Die Anzahl der Lastspiele mit Druckschwankungen zwischen dem drucklosen Zustand und dem maximal zulässigen Druck p (An- und Abfahrten) beträgt N ≤ 1000 und
b) die Schwingbreite (p− p) beliebig vieler Druckschwankungen überschreitet nicht 10 % von p.
Der Grenzwert der Druckschwankungsbrei
- Anzahl der Lastspiele mit Druckschwankungen zwischen dem drucklosen Zustand und dem maximal zulässigen Druck p (An- und Abfahrten) N ≤ 1000,
- Stähle mit in den Normen festgelegten Streckgrenzen bei 20 °C von ≤ 300 N/mm2,
- Wanddicken bis zu 25 mm,
- maßgebende Berechnungstemperatu
- Bauformen entsprechend einem Spannungsfaktor η ≤ 3 nach Tafel 3 dieses AD 2000-Merkblattes.
Im Hinblick auf eine vorgesehene Gebrauchsdauer von 20 Jahren (365 Betriebstage) braucht AD 2000-Merkblatt S 1 ebenfalls nicht angewendet zu werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Die auf den Druck p bezogene Druckschwankungsbrei
Bei tiefen zulässigen Temperaturen in den Anwendungsgrenzen der Beanspruchungsfälle II und III nach AD 2000-Merkblatt W 10 ist eine Reduzierung der zulässigen Lastspielzahlen nicht erforderlich.
- Stähle mit in den Normen festgelegten Streckgrenzen bei 20 °C von ≤ 355 N/mm2.
Die Kurven in Bild 2 gelten für
- N ≤ 1000 Lastspiele mit Druckschwankungen zwischen dem drucklosen Zustand und dem maximal zulässigen Druck (An- und Abfahrten),
- Wanddicken bis zu 25 mm,
- maßgebende Berechnungstemperatu
- Schweißverbindungen der Nahtklasse K 2 und Bauformen entsprechend einem Spannungsfaktor η ≤ 3 nach Tafel 3.
Bei Kehlnähten an Stutzenanschlüssen fallen nur 4/5 der
bezogenen Druckschwankungsbrei
Bei mehr als 1000 An- und Abfahrten sind die
Druckschwankungsbrei
nach Bild 3 zu reduzieren.
Anstelle des maximal zulässigen Druckes p können die
Druckschwankungsbrei
Überschreitet die Zahl der zu erwartenden betrieblichen
Druckschwankungen die nach diesem AD 2000- Merkblatt errechnetete
zulässige Lastspielzahl, ist eine Konstruktionsänderun
Das AD 2000-Merkblatt setzt voraus, dass keine
schwingfestigkeitsab
1) Hierbei ist der Begriff „Wechselbeanspruchun
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