DIN 50929-3
Korrosion der Metalle - Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe bei aeusserer Korrosionsbelastung - Teil 3: Rohrleitungen und Bauteile in Boeden und Waessern; Beiblatt 1: Korrosionsraten von Bauteilen in Gewaessern
| Organization: | DIN |
| Publication Date: | 1 November 2014 |
| Status: | inactive |
| Page Count: | 12 |
| ICS Code (Corrosion of metals): | 77.060 |
scope:
Zweck von DIN 50929-3 Beiblatt 1 ist die Herleitung der zu
erwartenden Abrostung aus der Bestimmung der Wasseraggressivität
(Bewertungszahlsumme
Die vorgeschlagenen Korrosionsraten sind für Bauwerke der
Uferbefestigung („Spundwandbauwerke"
- Die Abrostungswerte beziehen sich nur auf Spundwandbauwerke ohne Schutzanstrich bzw. Kathodischem Korrosionsschutz.
- Bei einem Bauteil, das beidseitig bzw. allseitig von Wasser umflossen wird, ist dementsprechend die Korrosionsrate zu verdoppeln.
- Die Korrosion der Erdseite ist hier nicht berücksichtigt, da bei den untersuchten Objekten derartige Befunde nicht auftraten. Daher handelt es sich insgesamt um Daten einer einseitigen Abrostung, wenn das Bauteil auf der Rückseite z. B. mit schützendem Material aufgefüllt bzw. auf der Rückseite vor Korrosion geschützt ist. Ansonsten kann der Wert des Bodeneluats dem hier maßgeblichen W0 des Wassers gleichgesetzt werden.
- Der Einfluss an Mikrobiell Induzierter Korrosion (MIC), welche üblicherweise nur stellenweise als Lochfraß auftritt, wurde bei den untersuchten Objekten nicht festgestellt bzw. nicht berücksichtigt. Korrosionsraten durch MIC betragen erfahrungsgemäß ein Mehrfaches der maximalen Korrosion.
- Durch die Restwanddickenbestim
- Die Korrosionsraten können auch für beliebige Bauteile aus Baustahl angewendet werden, vorausgesetzt, der Wasserchemismus des Immersionsmediums entspricht den Einteilungen nach W0.
- Die Anwendung der Korrosionsraten erfordert eine Mindeststandzeit des Bauteils von zehn Jahren, weil erst dann die Korrosionsraten als linear zur Standzeit angesehen werden können.
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