DIN EN ISO 14253-2
Geometrical product specifications (GPS) - Inspection by measurement of workpieces and measuring equipment - Part 2: Guidance for the estimation of uncertainty in GPS measurement, in calibration of measuring equipment and in product verification (ISO 14253-2:2011); German version EN ISO 14253-2:2011
| Organization: | DIN |
| Publication Date: | 1 November 2011 |
| Status: | inactive |
| Page Count: | 83 |
| ICS Code (Geometrical Product Specification (GPS)): | 17.040.40 |
scope:
Dieser Teil von ISO 14253 enthält eine Anleitung für die
Einführung des Konzepts des „Leitfadens zur Angabe der Unsicherheit
beim Messen" (abgekürzt GUM), welcher in der Industrie bei der
Kalibrierung von Normalen und Messeinrichtungen im GPS-Bereich und
bei der Messung von Werkstück-GPS-Merkma
Dieser Teil von ISO 14253 soll ISO 14253-1 unterstützen und ist
mit ISO 14253-1 für alle technischen Aufgaben in einem Unternehmen
entsprechend der geometrischen Produktspezifikation
Dieser Teil von ISO 14253 führt eine Prozedur für das
Unsicherheits-MAnage
- Einzelmessergebnisse
- den Vergleich von zwei oder mehreren Messergebnissen;
- den Vergleich von Messergebnissen - eines oder mehrerer
Werkstücke oder Messeinrichtungen - mit gegebenen Spezifikationen
(d. h. die Fehlergrenzen (MPE) eines messtechnischen Merkmals eines
Messgerätes oder eines Normals und die Toleranzgrenzen eines
Werkstückmerkmals usw.), um Übereinstimmung oder
Nichtübereinstimmung
Die iterative Methode gründet hauptsächlich auf einer „Strategie der oberen Grenze", d. h. auf zu hohen Schätzungen der Unsicherheit auf allen Ebenen, wobei die Iterationen die Größe der zu hohen Schätzungen regulieren. Eine absichtlich zu hohe Schätzung - doch keine „zu niedrige Schätzung" - ist notwendig, damit auf Messergebnissen basierende falsche Entscheidungen verhindert werden können. Die Größe der zu hohen Schätzung wird durch eine wirtschaftliche Bewertung der Situation gesteuert.
Die iterative Methode ist ein Mittel zur Gewinnsteigerung und
zur Minimierung der Kosten messtechnischer Aktivitäten in einem
Unternehmen. Die iterative Methode reguliert sich wirtschaftlich
selbst und kann bestehende Messunsicherheiten ändern oder
reduzieren, um dadurch die Kosten der Messtechnik bei der
Produktion zu verringern. Durch die iterative Methode entsteht ein
Ausgleich zwischen Risiko, Aufwand und Kosten bei der Schätzung der
Unsicherheit und der Unsicherheitsbilanzi
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