scope:
Anwendungsbereich
Dieser Teil von ISO 16063 beschreibt die Vergleichskalibrierung von Translations-Schwingungsaufnehmern. Obwohl die vorliegende Norm hauptsächlich die Kalibrierung durch direkten Vergleich mit einem Normal behandelt, das mittels primärer Verfahren kalibriert wurde, können die beschriebenen Verfahren auch zwischen anderen Ebenen der Kalibrierhierarchie angewandt werden.
Dieser Teil von ISO 16063 legt Vorgehensweisen fest, nach denen sich Vergleichskalibrierungen von Translations-Schwingungsaufnehmern im Frequenzbereich von 0,4 Hz bis 10 kHz durchführen lassen. Er richtet sich in erster Linie an solche Anwender, von denen gefordert wird, durch die ISO genormte Verfahren zur Schwingungsmessung unter Laborbedingungen anzuwenden, unter denen die Messunsicherheit relativ klein ist. Die vorliegende Norm kann aber auch unter Bedingungen vor Ort angewendet werden, unter denen die Messunsicherheit relativ groß sein kann.
Bei Kenntnis aller signifikanten Unsicherheitsquellen, die die Kalibrierung beeinflussen, kann nach den Verfahren, die in diesem Teil von ISO 16063 angegeben sind, die erweiterte Messunsicherheit ermittelt werden. Die vorliegende Norm erstreckt sich auch auf die Auswertung der Unsicherheit von Kalibrierungen, die mit einem Prüfnormal durchgeführt werden.
Es ist notwendig, dass bei den nach diesem Teil von ISO 16063 durchgeführten Vergleichskalibrierungen die Umgebungsbedingungen bei der Kalibrierung des Referenzaufnehmers berücksichtigt werden.
ANMERKUNG Aufnehmerkalibrierungen unter extremen Umgebungsbedingungen werden in anderen Internationalen Normen behandelt.